Hier ein kleiner, wissenschaftlicher Einblick in das Leben und die Gewohnheiten der Australischen Kragenechse :)

Die Kragenechse (Chlamydosaurus kingii) ist eine in Australien und Neuguinea heimische, rund 1 m lang werdende Art der Agamen (Agamidae). Sie ist die einzige Vertreterin der somit monotypischen Gattung Chlamydosaurus, und bekannt für ihre Fähigkeit, eine große Halskrause regenschirmartig aufzustellen. Dieser „Kragen“ wird von einer großen Hautmembran gebildet, welche von knorpeligen Stäben gestützt wird. Das plötzliche Aufspannen des Kragens durch Kontraktion von an den Knorpelstäben anhängenden Muskeln lässt die Echse größer erscheinen und schreckt Feinde ab, spielt aber auch in der innerartlichen Kommunikation eine Rolle. Die Kragenechse ist ein tagaktiver Baumbewohner und ernährt sich von Insekten. Auf dem Boden kann sie sich sehr schnell aufrecht auf den Hinterbeinen rennend fortbewegen.
Kragenechsen gehören zu den bekanntesten Vertretern der
Fauna Australiens und gelten ähnlich wie Kängurus und der Koala als Wahrzeichen des Landes. Sie sind nicht gefährdet.

Habitus

Kragenechsen erreichen eine Gesamtlänge von bis zu 95 cm, der peitschenartige Schwanz macht davon 2/3 aus. Männchen erreichen bei dieser Größe ein Gewicht von 900 g. Die Weibchen haben proportional kleinere Köpfe, bleiben allgemein kleiner und sind deutlich leichter. Ein Weibchen mit 24 cm Kopf-Rumpf-Länge wog 400 g.
Bei beiden Geschlechtern ist der Rumpf seitlich leicht abgeplattet. Die Vorderbeine sind kurz, die Hinterbeine sehr viel länger als die Vorderbeine, eine Anpassung an kletternde Lebensweise und zweibeinige Fortbewegung. Die von außen zweite Zehe ist stark verlängert. Der Körper der Kragenechse ist mit größtenteils kleinen, rauhen, gekielten Schuppen bedeckt, einige leicht vergrößerte Schuppen im Nacken bilden einen kleinen Kamm.
Kragenechsen sind variabel gefärbt, die Oberseite des Körpers und der Schwanz können von orange-braun über grau-braun bis hin zu komplett braun oder fast schwarz sein. Der Bauch ist blassgelb.


Bau und Funktionsweise des Kragens

Charakteristikum der Art ist der namensgebende Kragen, der im Ruhezustand gefaltet an den Hals und den vorderen Teil des Rumpfes angelegt wird. Er wird von einer großen Hautmembran gebildet, die zwischen knorpeligen Stäben gespannt ist. Der Kragen ist bei beiden Geschlechtern im Verhältnis zur Körpergröße gleich groß, bei kleineren Exemplaren ist das Verhältnis der Kragengröße zur Körpergröße niedriger. Die Hautmembran ist im Kontrast zur unauffälligen Körperfarbe rot, schwarz, gelb oder weiß gefärbt, und mit großen, gekielten Schuppen versehen. Wird er aufgestellt, lässt er die Echse größer erscheinen und schüchtert Fressfeinde ein. Ebenso wird er als Drohgebärde bei Revierkämpfen der Männchen verwendet.
Aufgestellt wird der Kragen mit dem Zungenbeinapparat. Stark vereinfacht lässt sich sagen, dass vom
Zungenbein lange knorpelige Fortsätze ausgehen, die mithilfe von an Kragen und Unterkiefer ansetzender Muskulatur aufgestellt werden können. Das Zungenbein selbst befindet sich hinten unterm Maul. Die Ceratobranchiale genannten knorpeligen Stäbe sind beweglich mit dem Zungenbein verbunden; sie erstrecken sich als sehr spitze Kegel aus dem Körper heraus nach hinten und sind in die Haut des Kragens eingebunden. Mit den Ceratobranchialen verbunden sind Muskeln des Hyomandibulare und der Musculus hyoglossus, welche am Unterkiefer ansetzen. Der M. sternohyoideus und der M. omohyoideus wiederum verbinden Schultergürtel
und Ceratobranchiale. Die Hyomandibularmuskeln und der M. hyoglossus öffnen den Kragen, M. sternohyoideus und M. omohyoideus legen den Kragen wieder zusammen.

 

Verbreitung und Lebensraum

Kragenechsen bewohnen drei nördliche Bundesstaaten von Australien und die südlichen Teile von Neuguinea. In Western Australia beschränkt sich das Verbreitungsgebiet der Art auf den äußersten Nordosten; im Northern Territory finden sich Kragenechsen in den nördlichen Landteilen und in Queensland im Norden bis Cape York. In Neuguinea haben Kragenechsen nur die südlichen Gebiete der Insel erschlossen. Innerhalb ihres Verbreitungsgebiets bewohnen die Echsen vor allem warme bis tropische Wälder mit offenem, dürrem Unterwuchs.

Aktivität und Physiologie

Die Kragenechse ist ein Baumbewohner. Sie ist ein geschickter Kletterer, der bei 1,3 m weiten Sprüngen zwischen Ästen beobachtet wurde. Kragenechsen verbringen 90 % ihres Lebens ruhend auf Ästen, wo sie durch ihre Farbe gut getarnt sind.
Radiotelemetrische Studien zeigten, dass sich Kragenechsen nur gelegentlich für die Jagd oder Interaktionen mit Artgenossen auf den Boden begeben, und die untersuchten Exemplare blieben nie länger als 5 Minuten am Boden. Kragenechsen bevorzugen als Aufenthaltsorte vor allem Bäume mit dicken Stämmen, wenig verzweigten Ästen und dunkler Rinde, auf der sie vor Räubern wie Greifvögeln oder Hunden getarnt sind. Sie meiden einerseits Bäume mit glatter Rinde, welche schwer zu erklettern sind, und andererseits vor allem Bäume mit heller Rinde, auf der sie keine Tarnung besitzen.
Kragenechsen sind tagaktiv und regulieren aktiv ihre Körpertemperatur. Am frühen Morgen sonnen sich die Tiere, bis ihre Körpertemperatur nach rund 40 Minuten etwa 2–3 °C über der Umgebungstemperatur liegt. Dann ziehen sie sich in den Schatten zurück, um der heißen Mittags- und Nachmittagssonne zu entgehen. Durch gleichzeitiges Ansteigen der Lufttemperatur im Schatten hält die Kragenechse so ihre Temperatur recht konstant einige Grade über der Umgebungstemperatur.
Die von Kragenechsen bewohnten, tropischen Gegenden sind von markanten klimatischen Unterschieden zwischen Trocken- und Regenzeiten geprägt. Hitze und Wassermangel in der Trockenzeit (Mai–August) begegnet die Kragenechse mit einer Reihe von physiologischen Anpassungen. Während der Trockenzeit wird die Stoffwechselrate um 23 % gesenkt, und die Tiere verbringen die meiste Zeit bewegungslos in den schattigen Baumkronen und wechseln seltener ihre Bäume als in der Regenzeit. Die Körpertemperatur wird auf diese Weise niedrig gehalten und Überhitzung vermieden, energieintensive Aktivitäten wie
Territorialverhalten werden in die Regenzeit verlegt. Die Nahrungsaufnahme wird auf die Hälfte reduziert, doch die Echsen verlieren durch die starken Einschränkungen des Stoffwechsels nur 1,3 % ihres Gewichts pro Monat. Andererseits bleibt in der Trockenzeit auch das Wachstum aus.


Feindvermeidung

Im natürlichen Lebensraum wird der Kragenechse von Greifvögeln, Waranen, Schlangen und verwilderten Hunden nachgestellt. Wenn sich die Echse bedroht fühlt, spannt sie ihren Kragen an, sperrt das Maul weit auf und macht zischende Geräusche. Durch den Kragen scheint die Echse größer zu sein, als sie ist. Wenn eine Kragenechse fliehen muss, so rutscht sie rückwärts am Baumstamm hinab, dreht sich unmittelbar über dem Boden nach vorn und rennt zweibeinig zum nächsten Baum. Oft startet sie zunächst einen Scheinangriff und springt in Richtung Gesicht des Beutegreifers, um diesen zu überraschen und sich einen Vorsprung zu verschaffen. Das zweibeinige Rennen entwickelte sich mehrmals voneinander unabhängig innerhalb der
Schuppenkriechtiere
und ermöglicht eine schnellere, effizientere Fortbewegung.
Wenn Menschen sich einer an einem Baumstamm sitzenden Kragenechse nähern, so klettert diese zunächst auf die andere Seite des Baumes. Wird sie angefasst, verharrt sie still; wenn versucht wird sie zu greifen, spannt sie ihren Kragen auf.


Ernährung

Kragenechsen jagen vor allem am Morgen und späten Nachmittag. Sie sind Lauerjäger und beobachten in Höhen von 2–3 m an einen Baumstamm oder auf einem Ast sitzend die Umgebung. Falls sie ein Beutetier entdecken, klettern sie ihren Ansitz herunter und rennen auf zwei Beinen schnell zur Beute, um dann wieder auf alle Viere zu sinken. Anschließend wird das Beutetier gefasst, zerkaut und geschluckt. Danach klettert die Echse wieder auf ihren Ansitz.
Ameisen und Termiten werden an Ameisenstraßen in großen Mengen mit der Zunge aufgeleckt.
Bei 124 auf ihre Mageninhalte untersuchten Kragenechsen konnten überwiegend Schmetterlingsraupen (56 %) als Nahrung festgestellt werden, ebenfalls häufig waren
Weberameisen (Oecophylla smaragdina) und Termiten sowie Käfer. Kragenechsen rauben auch gelegentlich Vogelnester aus.
In Australien sind Buschfeuer keine Seltenheit, und scheinen den Nahrungserwerb der Kragenechse zu begünstigen. Bei den schwächeren Bränden zu Beginn der Trockenzeit ist die
Mortalität
unter den Kragenechsen sehr niedrig, da sie auf Bäumen Zuflucht finden. Weil aber die Bodenvegetation vom Feuer zerstört wird, sind mögliche Beutetiere deckungslos. Daher können Kragenechsen größere Mengen und eine größere Vielfalt von Insekten erbeuten. Kragenechsen wandern auch aktiv in kürzlich abgebrannte Gebiete ein, um das kurzfristig gesteigerte Nahrungsangebot zu nutzen. Nur während der heftigen Brände am Ende der Trockenzeit ist die Mortalität von Kragenechsen hoch, und bis etwa 29 % der Kragenechsen im Einzugsbereich des Feuers sterben.


Sozialverhalten und Fortpflanzung

Die Paarungszeit beginnt mit der Regenzeit, und reicht weit in sie hinein. Während der Paarungszeit verteidigen die Männchen intensiv ihr Territorium mit Drohgebärden, Fauchen und Kämpfen. Die Männchen besetzten zu dieser Zeit Reviere von durchschnittlich 2,5
ha, und legen pro Tag 50–80 m zurück. Die nicht territorialen Weibchen haben nur etwa 0,7 ha große Streifgebiete und legen täglich im Schnitt 23 m zurück. Im Kampf um ihr Territorium drohen die Männchen mit dem aufgestellten Kragen und geöffnetem Maul, und verbeißen ihre Kiefer ineinander. Oft brechen sich die Männchen dabei Kieferknochen oder verlieren Zähne, die Mageninhalte verletzter Exemplare zeigen jedoch, dass derartige Verletzungen die Nahrungsaufnahme nicht beeinflussen.
Die Weibchen legen pro Saison 1–2 Gelege von 8–14 Eiern in ein 10–20 cm tiefes Erdnest. In Freiheit schlüpften die Jungtiere eines genauer beobachteten Nests nach 69 Tagen, in Gefangenschaft schlüpfen die Jungtiere nach 54–92 Tagen. Die Jungtiere messen beim Schlupf rund 4–5 cm Kopf-Rumpf-Länge. Die Kragenechse gehört zu den Reptilien, bei denen die Bebrütungstemperatur der Eier das Geschlecht bestimmt (
Temperaturabhängige Geschlechtsbestimmung). In einem Experiment wurde ein Gelege bei rund 26 °C, ein anderes bei 29 °C und ein weiteres bei 32 °C bebrütet. Bei 29 °C schlüpften ausschließlich Männchen, bei den weiteren Gelegen ausschließlich Weibchen.
Die Jungtiere eines Geleges bleiben noch etwa 10 Tage in einer Gruppe zusammen. Dieses Verhalten könnte dem Schutz vor Angreifern dienen, ähnlich wie es vom
Grünen Leguan (Iguana iguana) bekannt ist. Die Geschlechtsreife erreichen Männchen im Schnitt mit 18,5 cm Kopf-Rumpf-Länge, Weibchen mit 17,5 cm Kopf-Rumpf-Länge. Die Lebenserwartung ausgewachsener, freilebender Tiere wird auf 5–7 Jahre geschätzt, in Gefangenschaft werden Kragenechsen über 10 Jahre alt.


Systematik

Die
Erstbeschreibung von Chlamydosaurus kingii erfolgte 1825 durch den bedeutenden britischen Zoologen John Edward Gray. Den Gattungsnamen bildete er aus den griechischen Wörtern chlamys („Kragen“) und saurus („Echse“), das Artepitheton kingii ehrt Phillip Parker King (1791–1856), Admiral der britischen Marine und Erkunder der australischen Küstenlinie.
Laut Analysen mitochondrialer DNA ist Chlamydosaurus die Schwestergruppe der Bartagamen (Pogona); die Schwestergruppe zu diesen beiden Taxa wiederum ist die Gattung der Wasseragamen (Physignathus). Die Gattung Chlamydosaurus ist unangezweifelt monotypisch, die Art Chlamydosaurus kingii könnte jedoch mehrere Unterarten beinhalten, da die Tiere von Neuguinea im Vergleich zu Exemplaren des australischen Festlands merkliche Unterschiede in der Zeichnung aufweisen. Eine genauere Untersuchung steht noch aus.


Gefährdung

Die Kragenechse wird in der
Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN als nicht bedroht (least concern) ausgewiesen, der allgemeine Populationstrend ist jedoch unbekannt (unknown). Nachdem die Aga-Kröte
(Bufo marinus) in Australien eingebürgert wurde, kam es wie bei zahlreichen anderen Tierarten auch bei der Kragenechse zu Bestandseinbrüchen, die Rückgänge waren bei ihr allerdings lokal beschränkt. In Neuguinea wird der Kragenechse für den Heimtierhandel nachgestellt.

Quelle: Wikipedia

So jetzt aber genug von der wissenschaftlichen Seite!

Ich halte diese Tiere jetzt seit ein paar Jahren und für mich sind sie mit Abstand eine der faszinierendsten Echsenarten! Alleine schon der Kragen, der beachtliche Ausmaße erreichen kann, ist einzigartig unter den Reptilien und macht sie zu etwas ganz besonderem :)

 

Das kleine Terrarium - Nutzbar für Kragis, zur kurzzeitigen Einzelhaltung oder auch Bartagamen:

 

Nachdem die kleinen Kragenechsen aus der Quarantäne entlassen worden sind, lebten sie zunächst in einem Terra mit den Maßen 130cm x 60cm x 100cm. Dieses haben sie so lange bewohnt, bis sie groß genug waren, um in das große Terra umgesiedelt zu werden, zusammen mit ihrem größeren und älteren Artgenossen Jay.

Besonders wichtig bei den Kragis sind einige senkrecht stehende Äste! Viele vergessen dies leider beim einrichten, so dass sich diese Echsen nicht natürlich verhalten können, da sie den Großteil ihres Lebens senkrecht hängend an Bäumen verbringen!

Die Beleuchtung erfolgt über eine 70 Watt Solar Raptor, für die nötige UV-Strahlung und eine Neonröhre für die eigentliche Helligkeit. Zusätzlich gibt es noch einen Sonnenplatz mit einer normalen Spotlampe, falls die Tiere einmal Abstand zueinander brauchen.

Aktuell leben Draco und Sunny in trauter Zweisamkeit darin.

Queen und Silver im Februar 2012

 

Das große Kragenechsenterrarium:

 

Als Gemeinschaftsbecken, zusammen mit meinen Bartagamen angelegt, teilen meine Kragis das große Hochterrarium mit Gordon, auch wenn ich eine Gruppe von 1.2 halte, ist die Fläche immer noch groß genug für diese Gruppenhaltung. Die Maße betragen 160cm x 60cm x 200cm und ist ausreichend für ein Männchen und zwei Weibchen, sowie eine Einsiedler-Bartagame. Auch hier sind mehrere Sonnenplätze angelegt und die Beleuchtung läuft über eine UVB-Neonröhre, Solar Raptor Spot 50 Watt, Solar Raptor Flood 70 Watt und einen HQI-Strahler für die Helligkeit und das so dringend benötigte UV-Licht.

Hier unter der Wärmelampe zu sehen: Das Citrusmännchen Gordon, mit dem sich die Kragis immer blendend verstanden haben! Eine Vergesellschaftung ist mit Bartagamen ohne Probleme möglich, wenn das angebotene Terrarium groß genug ist, damit sich die Tiere auch mal aus dem Weg gehen können. Hierbei ist es allerdings ratsam von der Pinzette zu füttern, da beide Gattungen zu Futterneid neigen und es dadurch schon mal zu Beissereien kommen kann.

 

Das Futter und die Fütterung:

Kragenechsen sind wie oben bereits beschrieben, Lauerjäger die von erhöhten Positionen aus ihre Beute erspähen. Genau so läuft das auch im Terrarium! Die Futtertiere werden ins Terrarium gesetzt, damit sie frei herumlaufen und so den Jagdtrieb der Echsen auslösen. Hat eine der Kragis ihr Beutetier fixiert, gibts kein Halten mehr! Der Ast, der grade noch als Ruheplatz genutzt wurde, wird entweder sofort losgelassen und die Echse springt auf den Boden oder klettert schnell mit dem Kopf nach unten Richtung Nahrung. Das Insekt wird geschnappt, zerkaut und geschluckt. Nach genussvollem Lecken übers Maul wird entweder nach weiterer Beute Ausschau gehalten oder wenn es nicht mehr gibt, der Ast wieder erklommen.

Ich füttere meistens und gerne Schaben, sowie Heuschrecken (Wüsten- und Wanderheuschrecken) da sie vom Nährstoffverhältnis sehr ausgewogen und vor allem nicht zu fett sind! Mehlwürmer und Zophobas gibt es unterm Jahr eher selten, lediglich nach der Winterruhe gibt es diese fettreiche Nahrung, damit wieder Masse aufgebaut werden kann. Ab und zu gibts für die Größeren auch mal eine nackte Babymaus, oder auch mal Springer, die mit großem Appetit verschlungen wird. Auch hier gilt, weniger ist mehr! Einmal im Monat oder auch alle zwei Monate reicht so ein Leckerbissen allemal!

Gefüttert wird etwa 3mal die Woche, dies ist immer abhängig vom Appetit der Tiere selbst und dem vorherrschenden Außentemperaturen. Im Winter wird weniger gefressen, während im Frühling und Sommer so richtig zugelangt wird.

Ob mans glaubt oder nicht, aber sogar diese "reinen" Fleischfresser verschmähen süßes Obst nicht. Ganz im Gegenteil! Die angebotenen Blau- und Himbeeren werden  äußerst rasant und mit Genuss verschlungen! Besonders Queen hat großen Gefallen am süßen Obst gefunden, Himbeeren liebt sie!

Auch wichtig ist eine ausreichen große Wasserschale im Terrarium, da ich festgestellt habe, das die Kragenechsen sehr gerne und ausgiebig baden! Auf diese Art wird auch gleich getrunken, was auch für Wüstenbewohner äußerst wichtig ist. Die zweithäufigste Todesursache bei Bartagamen und Kragenechsen sind Probleme mit den Nieren durch zu wenig Flüssigkeitszufuhr! Für den Fall, dass nicht getrunken wird, wird ein paar mal die Woche Wasser aus einer Spritze gereicht.

Natürlich werden die Futtertiere auch regelmäßig mit verschiedenen Vitamin- und Calciumpräparaten bestäubt um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Doch dies allein reicht nicht aus! Auch die Futtertiere müssen anständig ernährt werden, um einen hohen Nährwert für die Terrarienbewohner zu bekommen. Geriebene Karotten, Äpfel und anderes Obst, sowie Haferflocken garantieren einen hohen Futterwert!

 

Meine Kragenechsen im Detail:

 

Rambo

Er ist ein Tier, der roten Inlandform der australischen Kragenechse und stammt aus der Zucht von Manfred Reisinger! Geboren ist er im Januar 2013. Im August 2014 habe ich ihn über eine Internetanzeige entdeckt und war gleich begeistert. Nach kurzer Verhandlung und dem Einrichten des Beckens, zog er eine Woche später bei mir ein :) Anders als Jay,Silver und Queen ist er allerdings noch nicht sonderlich handzahm. Er ist ein wilder Kerl, der seinen Namen zu Recht trägt^^ Seit dem Umzug ins große Terrarium ist er aber sehr viel ruhiger geworden und schon recht umgänglich. Er zeigt jetzt schon einen großen Kragen, und ist mit seinen 2 Jahren schon größer, als die beiden Mädels. Ich hoffe er wird ein großes, starkes Männchen! Die Farben werden sich zu Beginn der Geschlechtsreife noch intensivieren, ein tolles Tier!

Silver

Einer der Neuzugänge in meiner Gruppe. Ich habe sie seit Januar 2012 in meinem Reich, die Kleine ist zwar noch etwas schüchtern, wird aber immer zutraulicher und auch wesentlich weniger schreckhaft.

Sie ist ein Nominatweibchen mit sehr schön gefärbtem Kragen, bei dem allem rot dominiert! Anders als bei ihrem größeren Verwandten Jay ist auch ihr Bauch gelb und rot gefleckt, wobei die rote Färbung immer kräftiger hervor tritt.

Sie ist noch im Wachstum und hat im Moment eine Länge von 50 cm erreicht.

Queen (ehemals King)

Der zweite Neuzugang den ich seit Januar 2012 bei mir zu Hause habe. Die Kleine ist schon jetzt wenig schreckhaft und erstaunlich zutraulich, genau wie Jay ist sie absolut handzahm.

Queen ist ein "Black'n Gray" Weibchen und mein ganzer Stolz. Ihre sehr helle Grundfarbe wird von schwarzen Flecken geschmückt, der Kontrast ist einfach toll! Meines Wissens nach, ist sie eins der wenigen "Black and Grey" Weibchen, die mir bekannt sind, da hauptsächlich Männchen diese Färbung aufweisen :)

Ihr schon jetzt beeindruckend großer Kragen weißt hauptsächlich rot auf. Genau wie Silver ist sie nach wie vor im Wachstum und hat auch schon an Länge und Umfang zugelegt. Sie ist jetzt bei 51 cm Körperlänge.

Beide Jungtiere habe ich von Torsten Henke aus Dorsten erhalten, der wirklich wunderschöne Tiere anzubieten hat und vor allem die seltenen "Black and Grey" Tiere züchtet :)

Das Schöne ist, das ich jetzt eine Gruppe von 1.2 absolut blutsfremden Tieren habe!

Danke für die beiden tollen Echsen und jederzeit wieder!

www.Reptilien-Dorsten.de

Queen, Jay und Silver (grade in der Häutung) beim gemeinsamen Sonnenbad mit der Ultra Vita Lux von Osram.

Queen sticht mit ihrer Färbung üüüüüüüüüüberhaupt nicht hervor :)


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